25. 01. 2022

Vorstellungskraft ist die Vorschau auf die kommenden Attraktionen des Lebens.

(Albert Einstein)

Freudig blicken wir in ein neues Jahr voller Tatendrang. Unsere Gärten sind allerdings gerade mitten im Winterschlaf und die meisten Gehölze befinden sich in der Ruhephase. Im Januar bedarf es hierbei dementsprechend wenig Pflege. Es herrschen vielerorts Minustemperaturen und die Böden sind gefroren.

Warum also nicht die Zeit nutzen und uns auf die Planung und Vorbereitung für das neue Gartenjahr kümmern!?

Gerade eben haben wir noch Christbaumkugeln aufgehangen und im nächsten Moment freuen wir uns schon auf vorfrühlingshafte Boten.

 Wer seinen grünen Daumen dennoch nicht stillhalten will, kann die kalte Jahreszeit nutzen und zum Beispiel Kresse selbst ziehen. Natürlich gedeiht das Grün das ganze Jahr über, doch gerade jetzt sollte Kresse auf dem Speiseplan stehen. Diese steckt nämlich voller wichtiger Mineralstoffe und hat einen hohen Anteil an Vitamin C.
Das Vitaminwunder schmeckt fabelhaft in Salaten, auf Broten, Suppen, uvm.

Und so funktioniert's!

Ihr benötigt:
                                  · Kressesaatgut                       · Küchenpapier/Watte         
                                 · Flache Schale/Teller          · Wasser

 1.    ein paar Blätter Küchenpapier mit lauwarmem Wasser anfeuchten

2.    das Küchenpapier in die Schale legen

3.    die Kressesamen möglichst gleichmäßig auf dem feuchten Papier verteilen. !nicht zu                  nah aneinander säen!

4.    die Samen nochmals mit einer Sprühflasche anfeuchten, durch das Wasser können sie              sich gut vollsaugen und aufquellen ->  Samen sollten nicht schwimmen

5.    das Gefäß mit den Samen an ein helles Plätzchen am Fensterbrett stellen

6.    die Samen zweimal täglich mit Wasser besprühen und darauf achten, dass sie nicht                      austrocknen

7.     zusehen, wie die Kresse Tag für Tag wächst

8.    Nach etwa einer Woche ist die Kresse „erntereif“

 Viel Erfolg und guten Appetit!


Eine Gartenarbeit, die außerdem im Januar anhält, ist die Kontrolle der Ernte. Das bedeutet: Obst und Gemüse, das bereits geerntet wurde und sich im Lager befindet, muss man regelmäßig untersuchen. Angefallene und kranke Früchte dabei unbedingt entsorgen, um die restliche Ernte zu schützen.

Auch Pflanzen brauchen eine Ruhezeit.

Die Tageslänge bestimmt den Biorhythmus der Pflanzen und Wachstumsprozesse werden verlangsamt. Der Stoffwechsel fährt runter, bei winterharten Pflanzen im Garten kommt er teilweise sogar ganz zum Erliegen. Das liegt an der kühlen Temperatur. Das heißt, dass kein Wasser und keine Nährstoffe und keine sonstigen Botenstoffe mehr transportiert werden. Auf diese Weise erfrieren die Triebe nicht im Winter.

Schnittarbeiten nur in Ausnahmefällen ausüben! - etwa bei Astbruch -, nie jedoch bei Temperaturen unter -5°C.
 In der Ruheperiode geschnittene Gehölze sind Frost gegenüber empfindlich, weil sie jetzt nicht wachsen und die Wunden deshalb nicht schließen können. Die geschnittenen Triebe trocknen zudem oft zurück. Schlimmstenfalls stirbt das Gehölz ab. Bis Mai sind die Pflanzen auch gegenüber eindringenden Krankheiten wehrlos.

Eile ist die Mutter der Unvollkommenheit.

Spätwinter und Frühjahr:
Mit steigenden Temperaturen baut sich ab Ende Januar langsam der Saftdruck in den Gehölzen auf. Längere Frostperioden sind „unwahrscheinlicher“. Die Gefahr des Erfrierens oder Eintrocknens nach dem Schnitt ist geringer. In kälteren Regionen wartet man aber besser bis Mitte Februar oder Anfang März.

Je früher man in dieser Zeit schneidet, umso mehr wird das Wachstum angeregt. Ab Spätwinter bis zum Frühjahr schneidet man die meisten Obstgehölze, sommerblühende Gehölze und etliche Stauden. Der Schnitt muss vor dem Austrieb beendet sein.
Frühjahrsblüher oder sehr schnittempfindliche Gehölze schneidet man im April oder Mai.

Frühlingsbote Schneeglöckchen:

Das Schneeglöckchen ist definitiv ein Zeichen dafür, dass der Frühling nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.
Je nach Witterung durchbrechen die kleinen, weißen Blüten zwischen Januar und Februar die Schneedecke. Sie mögen sehr filigran wirken, sind jedoch sehr robust und begeistern mit großer Sortenvielfalt.

Wusstet Ihr, dass das Schneeglöckchen zu den Amaryllisgewächsen zählt?

 


Lasst uns diese Zeit nutzen und noch ein Bisschen inne halten...

Unsere Gartenboutique ist im Moment von MO - FR   08:30 - 12:00 Uhr für Euch geöffnet!

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Gartenjahr!


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